15.11.2005
Planer zum Monsterprojekt "Riederwaldtunnel" kommen ins Schwimmen
Friedhelm Ardelt-Theeck schlug den Planern des Monsterstraßenprojekts "Riederwaldtunnel" ihre eigenen Daten um die Ohren. Hatte sich der Prognosebastler Spies vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen anfangs noch gebrüstet, seine Verkehrsprognosen hätten eine Abweichung von höchstens 5% von der Realität, wies ihm Ardelt-Theeck nach, dass seine Modellrechnungen für 2003 mit der heutigen Wirklichkeit nichts zu tun haben und von dieser um bis zu 75% abweichen. Auch die Zunahme des Verkehrs um 60 000 Fahrzeuge im Frankfurter Osten durch den Tunnel stritt er zunächst ab, wurde aber mit seinen eigenen Zahlen konfrontiert, von Theeck eines Besseren belehrt. Und die Fehlernachweise nahmen kein Ende. Schon allein dieser Auftritt beweist: Die Prognosen sind dilettantisch, falsch oder gefälscht. Das Planfeststellungsverfahren entbehrt jeder Grundlage und muss sofort eingestellt werden.
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