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28.09.2005
Pro 16 macht einen Kompromissvorschlag zum U-Bahnbau

Vor wenigen Tagen haben sich im Verkehrsausschuss die Gutachter des neuen Gesamtverkehrsplanes für das Ende des U-Bahnbaus in Frankfurt ausgesprochen und die Renaissance der Straßenbahn gefordert. Wir schlagen vor, sofort mit dieser Renaissance zu beginnen, die Tramlinie 16 zu erhalten, auszubauen und die Planungen für die U 4 von Bockenheim nach Ginnheim (D II) einzustellen.

Dazu haben wir einen detaillierten Kompromissvorschlag erarbeitet, der die Anbindung des Riedberges über die Eschersheimer Landstraße, die so genannte A-Strecke (U1, U2, U3) beinhaltet und als machbar belegt. Wir begrüßen daher die Anbindung des Riedberges mit einer Schienenstrecke
(D IV) an die U1, U2 und U3.

Weiter schlagen wir vor, die Tramlinie 16 über die Trasse der U1 und der in Planung befindlichen Trasse nördlich des Nordwestzentrums (D IV) bis zur Wiesenau zu führen und dort mittels eines dritten Gleises Umsteige-möglichkeiten in die U3 und U8 zu ermöglichen.

Die nötigen Bahnsteiganpassungen in den Stationen Niddapark, Römerstadt, Nordweststadt, Heddernheimer Landstraße sind machbar und vergleichsweise günstig zu erstellen. In den letzten drei Stationen schlagen wir Mischbetrieb von U1 und Tram 16 vor.

Dies alles zusammen erspart etwa 160 Millionen Euro Baukosten!

Als weiteren Clou machen wir den Vorschlag die Tramlinie 16 später über den Riedberg, Nieder-Eschbach und Gonzenheim, nach Bad Homburg zu verlängern. Dies ermöglicht die Einsparung der teuren, halbleeren Vierwagen-züge der U2 nach Gonzenheim und macht die im Gesamtverkehrsplan vorge-sehene Streckenverlängerung nach Bad Homburg billiger und verträglicher.

Pro 16 hat über 5000 Unterschriften von Bürgern aus Ginnheim und Bockenheim gesammelt, die sich für den Erhalt der Tramlinie 16 und gegen den Bau der U 4 von Bockenheim nach Ginnheim aussprechen. Kaum ein Anwohner möchte die U-Bahn. Die Linie 16 bedient beide Stadtteile optimal.

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Im März nächsten Jahres sind Kommunalwahlen. Pro 16 empfiehlt solche Parteien nicht zu wählen, die sich gegen die Linie 16 und für die U 4 von Bockenheim nach Ginnheim aussprechen.


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