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12.04.2005
Praktisch alle Anwohner gegen U-Bahnbau



In wenigen Tagen hat die Bürgerinitiative Pro 16, zur Erhaltung und Weiterführung der Linie 16 weit über 2000 Unterschriften von Anwohnern aus Bockenheim und Ginnheim gesammelt und es werden immer mehr.
„Praktisch alle Anwohner in Ginnheim und Bockenheim sind gegen den U-Bahnbau, der sündteuer ist und uns nichts bringt außer Geschäftsaufgaben, Baulärm, Schäden an Häusern und Behinderungen für 10 Jahre und mehr. Die Tramlinie 16 bedient die Stadtteile viel besser, ihre Weiterführung über Ginnheim hinaus zum Riedberg würde nach Untersuchungen der Stadt nur einen Bruchteil der U-Bahn kosten und wäre genauso effektiv.“ erklärte Freya Linder, Sprecherin der Bürgerinitiative „Es hat sich zudem nach neuesten Untersuchungen der Verantwortlichen herausgestellt, dass der Nutzen-Kosten-Effekt der Tram weitaus höher liegt, als der der U-Bahn.“ Das wisse der Magistrat sehrwohl, trotzdem werde an den über 40 Jahre alten mindesten 173 Millionen Euro teuren Maulwurfsplänen festgehalten und gleichzeitig die bestehende gutfunktionierende Linie 16 zerstört, ergänzte Klaus Gietinger ebenfalls von der Bürgerinitiative (BI).

Die BI ruft alle Bürger Frankfurts als auch die Zuschussgeber in der Landes- und Bundesregierung dazu auf, diese unglaubliche Verschwendung von Steuergeldern nicht zuzulassen. Infotisch und Unterschriftensammlung am Samstag auf der Leipziger Straße/Ecke Markgrafenstraße.

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