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01.04.2010
Toternster Aprilscherz: Posch killt Geschwindigkeitsbegrenzungen

Das hat er schon öfter gemacht, der Herr Posch, er war ja auch schon öfter Verkehrsminister in Hessen. Seine Lieblingsaufgabe ist Geschwindigkeitsbegrenzungen killen. Seine Begründung: Es gäbe weniger Unfälle. Nun die gab es, weil es die Geschwindigkeitsbegrenzungen gegeben hat. Das ist eine vielfach bewiesene Tatsache, wie bewiesen ist, dass hohe Geschwindigkeiten zu mehr Unfällen, Toten und mehr Dreck führen. Aber genau letzteres kümmert es Posch und seinen Ministerpräsidenten. Posch gefährdet damit menschliches Leben, die Umwelt und das Klima. Gäbe es eine wirklich Verkehrsrechtsordnung, müsste die Staatsanwaltschaft einschreiten, so wie sie weiland gegen Krenz eingeschritten ist. Aber Staatsanwälte und Richter sind eben auch nur Autofahrer. Autofahrer in einem auf der Welt einmaligen Land: In dem die freie Fahrt, die der erste Autokanzler 1934 seinen Volksgenossen versprochen hat, immer noch praktiziert wird. Umgeben von einer Welt von Feinden, die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen haben. Während Posch mit all seinen Bahnausbauplänen im Rhein-Main-Gebiet ein absoluter Reinfall war, kann er hier Flagge zeigen. Die Porsche, BMW und Audi fahrenden FDP-Wähler werden es ihm danken und die Totengräber auch.

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