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04.06.2008
Kfz-Volksfrontkämpfer muss kotzen

Der Fraktionsassistent der Linkspartei zeigt in einem Leserbrief Übelkeit über Frankfurt22. Mit Fraktionsassistenten setzen wir uns grundsätzlich nicht auseinander, daher ein kommentarloser Abdruck:

"Beim Lesen der Stellungnahme der Kleinst-BI "Frankfurt 22" ist mir doch vor lauter Zorn der Morgenkaffee hochgekommen. Der Schienenayatollah Klaus Gietinger und seine Trambahnsekte haben wieder einmal nachgewiesen, dass ihre verkehrspolitische Engstirnigkeit und ideologische Verengung auf oberirdische, schienengebundene Verkehrslösungen nur noch durch ihr Sendungsbewusstsein übertroffen wird.

Würden sich die paar Versprengten seiner BI einmal mit den Fakten auseinandersetzen, müsste ihnen klar werden, dass ihre Behauptungen völliger Nonsens sind: Solange im städtischen Haushalt an keiner Stelle Mittel eingestellt sind, die Ringlinie zu realisieren, bleibt das zehn Millionen Euro teure Teilstück in der Stresemannallee unsinnig. Nicht einmal Vorplanungen zur Schließung der Ringlinie existieren!

Die vom VCD und von der Römermehrheit getroffenen Aussagen zum verkehrlichen Nutzen der Strecke gehen allesamt von völlig falschen Voraussetzungen aus: Weder wird es eine Weiterführung der Linie durch Neu-Isenburg geben, weil dort politisch nicht gewollt, noch wird in den kommenden 20 Jahren ein Ringlinienschluss der Straßenbahn erfolgen. In dieser Form ist das Projekt derzeit nur ein grünes Prestigeobjekt, welches in der Koalition durchgesetzt wurde. Einfach ein teures Ärgernis für die Anwohner!

Oliver Nöll, Frankfurt"

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