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17.01.2008
Das Problem ist der Autoverkehr und nicht die Tram



Mal wieder bläst die so genannte Interessengemeinschaft Oberrad zum Angriff auf die Straßenbahn. Dabei wird im ersten Satz des Artikels schon klar wo das Problem liegt: Im Kfz-Verkehr. Anstatt aber Ideen zur Verkehrsberuhigung (insbesondere des motorisierten Individualverkehrs) auszuarbeiten wird die Abschaffung der „16“ und ein zusätzlicher S-Bahnanschluss gefordert. Dies hätte zur Folge dass die Autos noch mehr Oberrad verstopfen würden und dass die Benutzer des öffentlichen Verkehrs (insbesondere ältere Leute und Gehbehinderte) einen beschwerlichen und langen Weg zur S-Bahn zurücklegen müssten. Die Folge: Zusätzliche Autofahrten zur neuen S-Bahnstation, hinausgeworfenes Geld und steuerlich gefördertes Verkehrschaos. Während Frankreichs Ministerpräsident Sarkozy im Nachbarland 1500 Kilometer neue Straßenbahnlinien fordert, leben die Konservativen in Oberrad noch hinter dem Mond.

Frankfurt22 schlägt dagegen vor:

1. Radikale Verkehrsberuhigung und Quartiersparkplätze in Oberrad. Vorrang für die Straßenbahn. Absolutes Parkverbot auf der Offenbacher Landstraße.

2. Verlängerung der 16 nach Offenbach und Reaktivierung der alten Trasse zum Marktplatz. Wir schließen uns hier den Forderungen der CDU Frankfurts an.

3. Eine zusätzliche S-Bahnstation am alten Bahnhof JWD zwischen Schrebergärten ist unnötig und Geldverschwendung

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