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13.06.2007
Wichert vom Feinstaub umnebelt

In den Innenhöfen der Friedberger sei die Feinstaubbelastung nicht höher „als in der Region“, behauptet der Leiter des städtischen Umweltamtes, Klaus Wichert in der FR. Vielleicht ist aber die Feinstaubkonzentration in seinem Hirn größer, sonst könnte er nicht solch umnebelte Gedanken äußern.
Es gibt unzählige Straßen in Frankfurt an denen es bis zu 200fache Überschreitungen im Jahr gibt. Hunderte Menschen sterben in deswegen und der Umweltamtsleiter weiß nichts besseres als Nebelkerzen zu werfen.
Dass Umweltzonen vor allem bei Autofahrern unbeliebt sind, wissen wir und dass man sie am besten so einrichtet, dass alle motorisierten Fahrzeuge in die Stadt dürfen auch. Dass aber Umweltamtsleiter nichts besseres wissen, als an die „Vernunft der Autofahrer“ zu appellieren klingt nicht nur verstaubt sondern ist im höchsten Maße unverschämt. Die Vernunft der Autofahrer hört am Gaspedal auf.
Die Autos müssen aus der Stadt raus. Wir haben einen Plan dazu (siehe Download: „Straßen für alle"). Wir möchten diesen Plan aber noch ergänzen: Umweltamtsleiter sollten auch - samt ihrem sinnlosen Amt - draußen bleiben und zwar weit vor der Stadt.

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