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02.03.2007
Frau Rottmann und der Sandsack

Schön dass Frau Rottmann schon Sandsäcke im Keller hat. Besser könnte man das Versagen grüner Politik nicht eingestehen. Nicht dass Frau Rottmann und Herr Sikorski nichts täten, nein sie handeln, sie bauen neue Autobrücken über den Main, sie schlagen ein neues Autobahndreieck mitten in die Stadt, sie lassen die "Ostumgehung" (A 661) um mehrere Spuren erweitern und stimmen noch mehr Ortsumgehungen zu. Das alles dämpft den Klimawandel und die Feinstaubbelastung. Und dann raten sie dem Bürger sich doch neue Autos zu kaufen, die haben mehr PS und schonen so die Umwelt. Und Radfahren wollen sie auch ein bisschen, deswegen betreiben sie ein bisschen Radfahrkosmetik, das kommt gut in den Medien. Und die Umweltzone, die 250 000 Ausnahmen hat und eh nur für die innerste Innenstadt gelten soll, wo seit Jahren der Verkehr abnimmt, die gibt´s dann als Zuckerl. Weil die City-Maut würde ihrer Zweitwagenpartei schaden und Wähler kosten.
Für diese Politik gibt’s nur eine Antwort: Sandsäcke ins Getriebe schmeißen.

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