21.11.2006
50 Überschreitung des Grenzwertes für Feinstaub in Friedberger Landstraße
Frankfurt22 begrüßt, dass sich Daniel Cohn-Bendit zum Vorreiter der City-Maut in Frankfurt gemacht hat und seine Partei so zum Jagen trägt. Doch die City-Maut allein genügt nicht angesichts von inzwischen 50 Überschreitungen des Grenzwertes für Feinstaub in der Friedberger Landstraße.
Frankfurt22 fordert daher Verkehrsdezernent Sikorski auf endlich zu Handeln:
- Die Umweltzone Frankfurt auszurufen, bei der alle Kfz ohne Euro IV draußen bleiben müssen,
- Die Innenstadt innerhalb der Wallanlagen und die Mainuferstraßen für den KFZ-Verkehr (Ausnahme ÖPNV, Zulieferer) komplett zu sperren,
- Die Friedberger Landstraße und die Höhenstraße für Kfz (Ausnahme Busse des ÖPNV) komplett zu sperren,
- Tempo 30 für die ganze Stadt – wie vom Sachverständigenrat für Umweltfragen empfohlen – einzuführen,
- Tempo 80 auf den Autobahnen im Stadtgebiet als Höchstgeschwindigkeit festzulegen,
- Alle Planungen für Straßenbauprojekte, die noch mehr Verkehr in die Stadt führen, wie Riederwaldtunnel, Monsterautobahn A5, Ortsumgehungen, einzustellen,
- Die Parkraumbewirtschaftung zu verschärfen,
- Das illegale Gehwegparken zu unterbinden,
- In Bornheim, Bockenheim, Sachsenhausen, Höchst, Rödelheim, Seckbach, Bergen und in anderen Stadtteilen Fußgängerzonen auszuweisen,
- Shared Space (keine Trennung der Verkehrsmittel, Abschaffung der Verkehrszeichen) versuchsweise einzuführen,
- Tram-, Bus-, Rad- und Fußgängerverkehr tatsächlich Vorfahrt zu erteilen
Die Stadt Frankfurt kann endlich beweisen, wie lieb und teuer Ihr die Gesundheit ihrer Bürger ist.
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