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16.11.2006
OB-Kandidat Frey hat Torschlusspanik

Als Torschlusspanik bezeichnete Klaus Gietinger, Sprecher von Frankfurt22 die Forderung des blassen OB Kandidaten Frey nach einer City-Maut für Pendler.
Noch 2004 hatte eben dieser Mann ohne Eigenschaften in der FAZ die City-Maut als „völlig abstrus“ bezeichnet und von „Mauthäuschen am Alleenring“ albgeträumt.
Was Frey damals als „absurde Vorstellung“ bezeichnete, findet er heute toll.

Wir von Frankfurt22 finden es toll, dass Herrn Frey von uns klaut, denn wir waren die ersten die diese Forderung erhoben haben. Was uns von Herrn Frey allerdings trennt: Er hat kein Verkehrskonzept, wir haben eines.

Wir würden uns sehr freuen Herrn Frey in die Schuhe helfen zu können.
Seine Viertel-City-Maut nur für Pendler ist typisches sozialdemokratisches Wischiwaschi. Den Spaßverkehr, der über 50% des KFZ-Verkehrs ausmache, wolle er entkommen lassen und die, die aus Frankfurt rausfahren, um auf der grünen Wiese einzukaufen ebenso.
Aber auch eine ganze City-Maut genügt nicht. Die Innenstadt muss autobefreit, die ganze Stadt verkehrsberuhigt und alle Parkhäuser dem Einzelhandel als Ladenfläche oder der Jugend als umgebaute Disco zur Verfügung gestellt werden. Während Frey die Stadt mit dem Riederwald-Autobahntunnel, beehren möchte, wollen wir Straßen rück- und Tram, Rad und Fußverkehr massiv ausbauen. Er aber sperrt sich schon gegen die Straßenbahn in der Stresemannallee. Die City-Maut ist der Strohhalm an den sich dieser konzeptlose Kandidat klammert. Soll er, aber eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

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