08.11.2006
Frankfurt22 lobt Helmut Heuser (CDU)
„Helmut Heuser ist ein lernfähiger Politiker“, so Klaus Gietinger Sprecher von Frankfurt22. Versuchten er und seine Partei noch vor 10 Jahren die Straßenbahn an der Konstablerwache zu verhindern „so steht Heuser nun wie ein Fels in der Brandung, wenn es um die Durchsetzung der wichtigen Tram in der Stresemannallee geht“, fuhr Gietinger fort.
Während der Verkehrsdezernent Sikorski außer launigen Interviews in seiner bisherigen Amtszeit noch nichts zuwege gebracht habe, setze sich Heuser am konsequentesten von allen Frankfurter Politikern für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die Verlagerung der Pendlerströme ein.
Dazu sei die Tram als Teil der äußerst wichtigen Ringlinie unbedingt nötig.
Gietinger rät dem Verkehrsdezernenten Sikorski von Heuser zu lernen und die Straßenbahn in diesem kurzen aber wichtigen Abschnitt endlich zur Baureife zu bringen. Während Heuser sich vom Saulus zum Paulus gewandelt habe, sei bei der SPD und auch bei den meisten kleinen Parteien in dieser Frage geradezu das Gegenteil der Fall.
„Die SPD versucht dieses wichtige Projekt zu torpedieren, weil sie den Autofahrern in der Partei eine mehrfach unrentabel gerechnete U-Bahn versprochen hat“ betonte Gietinger und Grüne, FAG und Linkspartei zauderten – allen sonntagsrednerischen Behauptungen zum Trotz - wenn es konkret werde beim Ausbau des ÖPNV.
Was sich aber auf Ortsbeiratsebene an „Volksfront der Autofahrer“ gegen die Trasse versammelt habe, schreie zum Himmel. Da würde ein Abenteuerspielplatz vorgeschoben, da würden Kindergefährdungen ausgemacht wo keine seien, da würden Anwohner aufgehetzt, wo es doch im Grunde nur um die Verlagerung des unsozialen und Mensch und Natur extrem gefährdenden Autoverkehrs gehe. Gietinger rät Heuser neben der schon erfolgten Bestandsicherung für den Abenteuerspielplatz die Straße im Bereich der Trasse in eine Einbahnstraße zu verwandeln. Dadurch bräuchte die Tram keinen zusätzlichen Raum, könne auf Rasengleisen fahren (Lärmschutz) und reduziere den Autoverkehr noch stärker als geplant. Eine Verlängerung der Trasse mindestens nach Neu Isenburg hinein sei – wie schon von der CDU gefordert – zudem geboten. Zum Wohle aller Anwohner und alle Frankfurter.
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