11.08.2006
Forschungsprojekt über die Gesamtzahl der weltweiten Straßenverkehrstoten vor dem Abschluss
Dem Frankfurt22-Mitglied Klaus Gietinger gelang es (unter tatkräftiger Mitarbeit von Markus Schmidt, ebenfalls Frankfurt22) in einem langjährigen Forschungsprojekt die Gesamtzahl der weltweit durch Kfz getöteten und verletzten Menschen von 1900-2005 zu ermitteln. In einer Prognose konnte die Entwicklung bis zum Jahr 2030 beleuchtet werden. Die Aussichten sind düster. In den nächsten 25 Jahren wird sich die Anzahl der weltweiten Kfz-Opfer sowohl jährlich, als auch absolut verdoppeln. Das heißt von heute bis 2030 werden genauso viele Menschen auf der Straße durch Verkehrsunfall zu Tode kommen, wie in den 120 Jahren seit Daimlers und Benz´ Erfindung. Doch die automobilisierte Gesellschaft in Europa und anderswo ignoriert beharrlich die schlimmste Sucht und Seuche seit Menschheitsgedenken, das Kfz-Wesen. Die Studie will dazu beitragen hier Abhilfe zu schaffen und wird im Herbst in einer internationalen Fachzeitschrift veröffentlicht.
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